Pilatus-Podium zur Wiedereinzonung Weinhalde

Ein fast voller Saal und spannende Voten: Um eine fundierte Meinungsbildung zu ermöglichen, luden die FDP Kriens und die Liberalen SeniorInnen am 27. Januar zu einem weiteren Pilatus-Podium ein. Die Veranstaltung wurde von Raphael Prinz wie immer perfekt moderiert. An der Podiumsdiskussion kamen sowohl Befürworterinnen und Befürworter bzw. alle Fraktionen des Einwohnerrates zu Wort. SP, Grüne und GLP lehnen das Projekt weiterhin ab, obwohl die Stadt Kriens dessen Rechtmässigkeit mit einem wasserdichten Rechtsgutachten bestätigt hat.

 

Nach der Begrüssung stellte Werner Baumgartner, Weinhalde AG, das Projekt vor. Bei einer Zustimmung zur Einzonung können 45 attraktive Eigentumswohnungen zu ortsüblichen Preisen entstehen. Die architektonisch sehr schöne Überbauung mit grosser Aufenthaltsqualität würde zudem zur Entlastung des angespannten Mietwohnungsmarkts beitragen, ein Beitrag, der heute wichtiger ist denn je. 

 

Bei einem NEIN verlieren alle

Tatsache ist, dass bei einem NEIN nichts zu gewinnen ist. Es verlieren alle, speziell auch die Grünen, weil dann auf der Weinhalde einfach nichts entsteht: Es verlieren auch die Krienserinnen und Krienser, da der Wanderweg nicht saniert und das Areal nicht aufgewertet wird. Wir verlieren Steuergeld, welches bei einer Einzonung in Millionenhöhe fliessen würde. Und weitere Verlierer sind die Familien Geisseler/Bieri, die weiterhin nicht zu ihrem Recht kommen wie auch die Familie Baumgartner, die trotz erheblichen Vorinvestitionen auf Jahre hinaus blockiert bleibt.


Breite Unterstützung für wertvollen Wohnraum

JA zur Weinhalde

Mit über 1100 gültigen Unterschriften wurde die Volksinitiative Ein- und Umzonung / Überbauung Weinhalde am 20. November 2024 eingereicht. Das Unterstützungskomitee zählt über 100 Krienserinnen und Krienser. Sämtliche bürgerlichen Parteien in Kriens (Die Mitte, FDP, SVP) inklusive deren Jungparteien (Junge Mitte, Jungfreisinnige, Junge SVP) haben die von den Liberalen Seniorinnen und Senioren lancierte Initiative tatkräftig unterstützt und beim Sammeln der Unterschriften mitgeholfen. So konnten innerhalb kürzester Frist 1130 Unterschriften gesammelt werden. Ein klares Bekenntnis dafür, dass der Schandfleck an der Weinhalde beseitigt und dort eine hochwertige und dem Terrain angepasste Überbauung nach ökologischen Standards realisiert werden soll. Durch die Einzonung würde eine bestehende Lücke im Siedlungsgebiet geschlossen und damit den raumplanerischen Grundsätzen einer aktiven Verdichtung nach innen Rechnung getragen.

 

Am 26. Juni 2025 wurde die Initiative im Krienser Parlament behandelt. Der Antrag des Stadtrates lautete, die Gemeindeinitiative «Ein- und Umzonung Weinhalde» für gültig zu erklären und anzunehmen. Die Initiative fordert eine Ausnahme vom geltenden Einzonungsmoratorium, um die Planung im Gebiet Weinhalde wieder anstossen zu können. Damit soll die Grundlage für die Einzonung sowie die baurechtliche Planung des Gebiets Weinhalde geschaffen werden. Ein umfassendes Rechtsgutachten von Prof. Sebastian Heselhaus stützt die Gültigkeit des Volksbegehrens. Der Einwohnerrat hat dem Antrag des Stadtrates grossmehrheitlich zugestimmt. Die 2. Lesung im Einwohnerrat fand am 25. September 2025 statt, welche vom Parlament wie bereits in der 1. Lesung mit deutlicher Mehrheit gutgeheissen wurde.

 

  • Neuer Wohnraum mitten im Siedlungsgebiet Weinhalde
  • Zersiedelung stoppen und Landschaft schützen
  • Verschönerung des Quartiers mit Sanierung des Wanderwegs